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Meine Philosophie des Weinbaus
Der Anstoß zum ökologischen Denken und Wirtschaften wurde mir
- unbeabsichtigt? - von meinem Vater mit auf den Weg gegeben.
Die Initialzündung:
An einem feuchten Sommertag, nach
einem langen Blick in die Weinberge, sagte er: "Was wir hier tun
ist Frevel an der Natur. Wir fräsen uns noch die Erde kaputt, und
diese neuen Botrytismittel bräuchten wir auch nicht, würden wir
vernünftig düngen."
"Bumm", das saß! So etwas hatte
ich in dieser Zeit (um 1980) noch nie gehört. Seit diesem Tag sah
ich das, was in der Natur vorging, mit anderen Augen. Nach verschiedenen
- nicht immer angenehmen - Ereignissen trat ich 1991 dem
Bundesverband
Ökologischer Weinbau »
bei und wirtschafte seitdem nach
dessen strengen Regeln. Ich lernte Boden, Rebe, Fauna und Flora
als eine Einheit zu sehen, Ursachen von Symptomen zu unterscheiden
und entsprechend zu handeln.
Wie das geht, und welche Freude mir das
bereitet, sehen Sie auf den folgenden Seiten. Viel Spaß beim
Blättern!
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Ein ökologischer Weinberg mit Kräutern
und Bodenauflockerern.

Die Ödniss eines herkömmlich
bearbeiteten Weinbergs.
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